Farouche 3d mobiWas ist Osteopathie oder Physiotherapie?

Die Osteopathie ist eine manuelle Untersuchungs- und Therapieform, die den gesamten Körper als eine Einheit betrachtet. Die Knochen, die Muskulatur und die Organe stehen in enger Wechselbeziehung zueinander, deswegen können Störungen in einem Körperteil auch Symptome in anderen Bereichen verursachen. Mein Therapieansatz ist deswegen ganzheitlich, das heißt ich untersuche den ganzen Körper des Tieres um die zu behandelnden Stellen heraus zu filtern und die optimale Behandlungsplanung aufstellen zu können. Dabei werden verschiedene Techniken benutzt um die Muskeln und Gelenke auf vielfältige Weise zu beurteilen und erfolgreich zu behandeln. Natürlich begleite ich Sie auch gerne bei dem weiteren Weg wie zum Beispiel die Trainingsplanung!

Beispiele für Indikationen für Osteopathie und Physiotherapie:

  • Verletzungen
  • nach Operationen
  • Lahmheiten
  • Verspannungen
  • Rückenprobleme
  • Widersetzlichkeiten beim Reiten, Fahren oder im allgemeinem Umgang
  • Rehabilitation
  • Taktfehler
  • Probleme beim Stellen und Biegen
  • fehlerhafte Schweifhaltung
  • Schwierigkeiten bei sportlicher Betätigung
  • Allgemeiner Check Up für den Sport zur weiteren Verbesserung der Leistungsfähigkeit

 

Was ist manuelle Lymphdrainage?

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform, die auf das Lymphsystem wirkt. Der Lymphabfluss wird durch bestimmte Griffe gefördert, die eine Anregung der Lymphbildung und der Muskelwandpumpe der Lymphgefäße bewirken. Weil beim Pferd die Subcutis (Unterhaut) besonders dünn ist, wirkt die Lymphdrainage besser als beim Menschen. Nach der Lymphdrainage kann es sein, das eine spezielle Kompressionsbandagierung erfolgen sollte, um den Rückgang der Schwellung zu fördern. Bei einer Schwellung oder einem Ödem kommt es, je nachdem, durch den raumfordernden Prozess zu einer verzögerten Heilung. Deswegen sollte ein Ödem behandelt werden, um eine optimale Heilung zu erreichen. Indikationen Wann kann oder sollte eine Behandlung bei meinem Pferd durchgeführt werden?P1010130

  • Bei nicht infizierten Ödemen
  • Bei chronischen Phlegmonen
  • Bei angelaufenen Beinen
  • Bei posttraumatischen Schwellungen (z.B. nach Operationen, Verletzungen, …)
  • Zur Förderung der Wundheilung
  • Bei Schwellungen der Sehnenscheiden, Gelenke und Schleimbeutel
  • Bei Elephantiasis
  • Bei Tendopathien
  • Zur Verbesserung des Laktatsabbau und der Regeneration nach besonderer Beanspruchung (z.B. Turnier, Seminar, Wanderritt, … )
  • und anderen Pathologien

Wichtig: Fragen Sie bitte erst Ihren Tierarzt, ob manuelle Lymphdrainage bei ihrem Pferd durchgeführt werden darf! Vor der Behandlung muss eine Infektion oder Krebserkrankung ausgeschlossen werden, in seltenen Fällen kann es denoch notwendig sein. Sie oder ihr behandelnder Tierartz können mich natürlich auch kontaktieren bei Fragen.

 

Was ist Massage?

Die Therapieform Massage hat viele unterschiedliche Techniken und Wirkungen je nach Ziel. Hauptsächlich wird die Muskelspannung (Tonus) und Hautspannung (Turgor), Kontrakturen, Narben und Zirkulationsstörungen beeinflusst. Also wird die örtliche Durchblutung angeregt, der Muskeltonus reguliert, Narben- und Gewebsverklebungen gelöst, Schmerzen gelindert durch Entspannung, Anregung des lokalen Stoffwechsels und allgemeine Entspannung bei ihrem Pferd. Die Techniken sind Streichungen, Knetungen, Reibungen, Zirkelungen, Klopfungen, Vibrationen und Schüttelungen, dosiert natürlich nach Behandlungsziel und Körperregion. Das Putzen ihres Pferdes ist auch eine Form der Massage!

IndikationenHände Mähne Website retuschiert

  • Muskelverspannungen/-verhärtungen
  • Narbenverklebungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Körperwahrnehmungsstörungen
  • Stress